
Warum Ihre Badezimmerheizung tatsächlich funktioniert – und warum das wichtig ist Die meisten von uns betrachten die Heizlampen im Badezimmer einfach als eine Möglichkeit, nicht zu zittern, während wir uns anziehen. Doch wenn man genauer hinschaut, geht es hier um wirklich interessante wissenschaftliche Prinzipien. Wir pumpen nicht nur heiße Luft aus – wir nutzen vielmehr Kurzwelleninfrarotstrahlung. Wenn wir solche Heizgeräte für feuchte Badezimmer entwickeln, konzentrieren wir uns nicht nur darauf, wie viele Watt Leistung das Gerät hat. Wir achten auch auf das Lichtspektrum und stellen sicher, dass die Schutzklasse IP44 gegeben ist. Mold vorbeugen Schimmel liebt feuchte, stehende Luft. Herkömmliche Heizgeräte erwärmen zwar die Luft, doch dadurch bleiben die Wände oft kalt. Wenn warme Luft auf kalte Wände trifft, entsteht Kondenswasser – und Kondenswasser ist im Grunde ein „Buffet“ für Schimmel. Unsere Infrarotlampen funktionieren anders: Anstatt die Luft zu erhitzen, senden sie Strahlungsenergie aus, die direkt in die Wände und Böden eindringt. Durch die richtige Wellenlänge (ca. 0,76 bis 1,5 µm) wird die Energie sofort in Wärme umgewandelt, sobald sie die Oberfläche berührt. Dadurch bleiben die Wände warm genug, sodass sich kein Wasser absetzen kann. Keine Tropfen, keine Feuchtigkeit – und somit auch kein Schimmel. Es handelt sich dabei um eine leise, automatische Methode, um den Raum trocken zu halten. Für den „Spritzbereich“ geeignet Badezimmer sind extrem belastend für Elektronik: Es gibt Dampf, Spritzer und hohe Luftfeuchtigkeit. Deshalb verwenden wir Gehäuse mit der Schutzklasse IP44. Einfach ausgedrückt: Die „4“ bedeutet, dass das Gerät alles abhält, was größer als 1 mm ist – und auch Spritzer aus jeder Richtung standhält. So bleiben die internen Teile des Geräts trocken, und Sie müssen sich keine Sorgen machen. Wir verwenden außerdem Quarzscheiben als Heizelemente. Diese müssen viel aushalten, denn sie werden jedes Mal, wenn man den Schalter betätigt, von eiskalt auf extrem heiß umgestellt. Achten Sie darauf, dass Ihre Verkabelung robust genug ist – schließlich ziehen diese Geräte eine beträchtliche Menge Strom, sobald sie eingeschaltet werden. Der Schlüssel zum Erfolg Infrarotstrahlung ist großartig – denn sie wirkt sofort. Gleichzeitig ist sie aber auch sehr konzentriert. Wenn Sie die Heizung zu niedrig anbringen, entsteht eine „heiße Stelle“ – also ein Bereich, der viel zu warm ist, während der Rest des Raumes weiterhin feucht bleibt. Das wollen Sie natürlich nicht. Zudem kann es passieren, dass die Farbe der Wände beschädigt wird oder Kunststoffteile schmelzen, wenn die Heizung zu nah angebracht ist. Der Schlüssel liegt in der richtigen Positionierung der Heizung. Wenn Sie die Höhe und Position richtig wählen, verteilt sich die Energie gleichmäßig über die Wände. So erhalten Sie einen gemütlichen Raum und ein trockenes Zuhause – ohne negative Nebeneffekte.