
Wie man das Badezimmer mit Infrarotstrahlern aufwärmt
Wenn man Infrarotlampen für die Decke auswählt, ist es verlockend, einfach die höchste Leistungswert auf dem Etikett zu wählen. Doch das ist meist ein Fehler. Wichtig ist vielmehr die Atmosphäre im Raum. Wenn die Leistung zu niedrig ist, wird es dort kalt – und man fragt sich, warum man überhaupt Geld ausgegeben hat. Ist die Leistung hingegen zu hoch, entsteht eine Art Sauna – was Energie verschwendet und die Installationsgegenstände an der Decke belasten kann.
Die richtige Größe wählen
Überlegen Sie sich die tatsächliche Größe Ihres Badezimmers. Bei einem kleinen Raum sollten Sie eine geringere Leistung verwenden. Andernfalls wird es dort innerhalb von zwei Minuten wie in einem Ofen sein. Für mittelgroße Badezimmer reicht in der Regel eine mittlere Leistung aus. Wenn Sie jedoch ein großes Badezimmer haben, benötigen Sie Lampen mit höherer Leistung.
Das Gleichgewicht finden
Lampen mit hoher Leistung sind gut, denn sie erwärmen die Haut sofort. Doch achten Sie darauf, dass Ihre Elektroanlage damit zurechtkommt. Wenn Sie drei 1000-Watt-Lampen in ein Netzwerk anschließen, das nicht für solche Lasten ausgelegt ist, kann es zu Problemen kommen. Das ist sicherlich keine gute Art, den Tag zu beginnen. Ich empfehle daher, die Last gleichmäßig auf mehrere Lampen zu verteilen. So entsteht eine angenehmere Temperatur im ganzen Raum.
Ein paar praktische Tipps
Schauen Sie nach oben: Ist die Deckenhöhe größer als 2,5 Meter? Dann benötigen Sie mehr Leistung. Infrarotenergie verliert an Intensität, je weiter sie sich entfernt. Wenn die Decken hoch sind und die Lampen schwach sind, verschwindet die Wärme einfach in der Luft, bevor sie den Boden erreichen kann.
Und noch ein wichtiger Tipp: Überprüfen Sie unbedingt, ob Ihre Installationsgegenstände wirklich mit der gewählten Leistung umgehen können. Man möchte schließlich nicht feststellen müssen, dass die Installationen beschädigt werden.